• „Dunkles Deutschland – die Flucht der Fremdenfeinde“ heißt ein Dokumentarfilm, der am Montagabend, ab 22.45 Uhr, im ARD-Fernsehen gesendet wird. Die drei Autoren Jo Goll, Torsten Mandalka und Olaf Sundermeyer.

    Dabei steht Meißen im Mittelpunkt ihrer Nahaufnahme, mitten im Wahlkreis von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Von hier kommen Gründer von Pegida, und hier demonstriert die rassistische „Initiative Heimatschutz“ im Schulterschluss mit AfD und NPD.

    In Meißen konnte Ingolf Brumm dieser Tage die Flüchtlingsfamilien doch noch willkommen heißen. Zum Einzug gibt es Brot und Salz, auch der Nachbar, der für die Rechte im Stadtrat sitzt, ist eingeladen. Der sagt auf die Frage, wie es weitergeht: Das kommt darauf an, wie sich die Flüchtlinge gebärden. Dass es darauf ankommt, wie sich die Einheimischen verhalten, sagt er nicht.

    In Meißen bestimme der rechte Mob schon das gesellschaftliche Klima, weil die politische Elite wegschaue. Noch mit dem ausgebrannten Flüchtlingsheim im Rücken kann der örtliche CDU-Landrat „rechte Umtriebe“ nicht erkennen.

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