Abmeldung bein Jobcenter wegen Vollzeitstelle!

      Abmeldung bein Jobcenter wegen Vollzeitstelle!

      Hallo in die Runde,

      einer meiner Schützlinge - hat zur Zeit einen 400 Euro Job und bekommt vom JC Aufstockung.

      Ab 2. Jan 2018 hat er einen festen Vollzeitjob und ist dann weg vom Mobcenter.

      Frage:

      Wie soll/muss die Abmeldung bein JC aussehen.
      Angaben von der Arbeitsstelle werden bzw. sollen in der Abmeldung absolut nicht erwähnt werden.

      Muss mein Schützling jetzt noch laut EGV bis zum Jan 2018
      Bewerbungen bzw. an Terminen wegen "Job-Besprechung" (sinnlose blabla Besprechung) teilnehmen?

      Danke im voraus
      Louis
      Weg mit dem Hartz4-Faschismus.
      (mehr Info - siehe google u.a.)
      Hallo,

      Zu ad 1)
      Sehr geehrte Arbeitslosenverfolgungsbehörde,

      es wird mitgeteilt, dass ich mich ab dem 2. Jan 2018 vom ALG-II Bezug nach § 20 SGB II abmelde.
      Einer Begründung bedarf es nicht.

      Allerdings würde ich das erst ende Dezember machen, und zwar 2 bis 3 tage bevor die in den geschmeidigen Weihnachtsurlaub gehen phatgrin und erst am 5 oder 7 Jan gestresst den Arbeitstag beginnen!

      Zu ad 2)
      solange er im Bezug steht und die EGV bestand hat, JA.
      Ich bleibe so wie ich bin! Schon alleine, weil es andere stört!

      Freiheit das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen und gehört zum Anspruch der Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland abgeleitete Grundrecht.
      Hallo Louis,

      Louis schrieb:


      Ab 2. Jan 2018 hat er einen festen Vollzeitjob und ist dann weg vom Mobcenter.
      ....Wie soll/muss die Abmeldung bein JC aussehen.


      Das kann formlos erfolgen oder aber wie vorgesehen mit der Veränderungsmitteilung www3.arbeitsagentur.de/web/wcm…/l6019022dstbai381595.pdf?

      Als Anlage kann der Arbeitsvertrag mit geschwärzten Arbeitgeberdaten beigefügt werden.

      Bitte beachten, dass das Zuflussprinzip gilt bzgl. Lohn/Gehalt,sollte das im Januar noch gezahlt werden.
      _______
      Ich ziehe mich aus pers. Gründen als aktives Forumsmitglied zurück. :/

      Nun müssen andere die Lücke füllen. Gelegentlich werde ich noch unregelmäßig einen Beitrag schreiben

      _______
      gruss
      kaiserqualle
      @ kaiserqualle,

      tks.

      werde mir mal die Sache wegen Zuflussprinzip genauer anschauen.

      Es gibt keinen Arbeitsvertrag, somit schreibe ich für meinen Schützling
      einen Brief an das Mobcenter:

      ---------------------------------------------------------------------------------------
      TEXT:

      Aktenzeichen: xxxxx

      Hiermit teile ich Ihnen mit, dass ich mich ab dem 2.1.2018 vom ALG II - Bezug
      nach § 20 SGB II abmelde.

      Einer Begründung bedarf es nicht.

      Unterschrift
      Weg mit dem Hartz4-Faschismus.
      (mehr Info - siehe google u.a.)
      Hallo Louis,

      Louis schrieb:


      Es gibt keinen Arbeitsvertrag, somit schreibe ich für meinen Schützling
      einen Brief an das…


      Es sollte alles besser durch einen Arbeitsvertrag geregelt werden zur Absicherung deines Schützlings.
      Wenn kein AV schriftlich geschlossen wird, klingt das definitiv nicht seriös.
      Nur mal so meine Einschätzung. Dort werden wichtige Dinge festgelegt, auf die man sich später vor dem ArbG ggf. berufen kann.
      Richtig, man kann einen Vertrag auch mündlich formulieren, jedoch rate ich davon dringend ab, auch aus eigener Erfahrung in meiner "Jugendzeit".

      Dein Schreiben an das JC - so formuliert - bringt Probleme mit sich. (§ 60 SGB I).

      Ausserdem muss ja auch die KV informiert werden über den neuen Arbeitgeber.
      _______
      Ich ziehe mich aus pers. Gründen als aktives Forumsmitglied zurück. :/

      Nun müssen andere die Lücke füllen. Gelegentlich werde ich noch unregelmäßig einen Beitrag schreiben

      _______
      gruss
      kaiserqualle
      @ kaiserqualle (post 8)

      im web gefunden!

      Für die Abmeldung (ALG II) genügt ein formloses Schreiben, es muss kein Muster befolgt werden.

      (Es gibt auch keine Abmeldeformulare beim MOB-Center)

      Kannst du mir sagen warum mein Schützling "Probleme" wg. § 60 SGB I bekommen wird????

      Gruss
      Louis
      Dateien
      Weg mit dem Hartz4-Faschismus.
      (mehr Info - siehe google u.a.)
      Hallo,
      auch wenn ich mich inhaltlich nicht zum Argument von Kaiserqualle äußern möchte, weil mir dazu die Sachkenntnis fehlt, so kann ich mir vorstellen, dass ein Blick in die entsprechende Einzelnorm, die Diskussion voran bringen kann:

      Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - Allgemeiner Teil - (Artikel I des Gesetzes vom 11. Dezember 1975, BGBl. I S. 3015)
      § 60 Angabe von Tatsachen

      (1) Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, hat 1.alle
      Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind, und auf
      Verlangen des zuständigen Leistungsträgers der Erteilung der
      erforderlichen Auskünfte durch Dritte zuzustimmen,
      2.Änderungen
      in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind oder über die
      im Zusammenhang mit der Leistung Erklärungen abgegeben worden sind,
      unverzüglich mitzuteilen,
      3.Beweismittel
      zu bezeichnen und auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers
      Beweisurkunden vorzulegen oder ihrer Vorlage zuzustimmen.
      Satz 1 gilt entsprechend für denjenigen, der Leistungen zu erstatten hat.
      (2) Soweit für die in Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 genannten Angaben Vordrucke vorgesehen sind, sollen diese benutzt werden.


      § 60 SGB 1 - Einzelnorm
      Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

      Franz Kafka
      Ananda, dass sind Mitwirkungen, die du erfüllen musst, wenn du im Leistungsbezug stehst. In Nr.2 nochmals deutlich definiert.
      Wenn du ein Vollzeitjob hast, hast du dieser Pflicht nicht mehr folge zu leisten. Unter Beachtung dessen, was Kaiser oben hinsichtlich Zuflussprinzip erläutert hat.
      Ich bleibe so wie ich bin! Schon alleine, weil es andere stört!

      Freiheit das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen und gehört zum Anspruch der Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland abgeleitete Grundrecht.

    Es gibt hier keine Rechtsberatung sondern wir tauschen nur Erfahrungen aus.

     

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