EGV kam per Post bitte um Prüfung

      EGV kam per Post bitte um Prüfung

      Gestern bekam ich eine EGV per Post zugeschickt mit Gültigkeit bis auf weiteres. Geschrieben am 01.06., abgestempelt auf dem Umschlag am 02.06. und am 07.06. bei mir angekommen. Unklarheiten wurden mit mir per Post besprochen - ist klar? Termin Abgabe ist der 14.06. Seit dem 09.03. habe ich keine gültige EGV mehr. Am 01.06. hatte ich einen Termin beim JC und sollte mir einen Krankenschein holen. Meine Hausärztin hatte Urlaub und die Vertretung hatte mich zum Chirurgen geschickt. Dort bekam ich eine Salbe und den Tipp: Ihre Wunde braucht viel frische Luft.

      Vorgeschichte: Ende Januar wurde ein Abszess entfernt. Eie Woche später wurden zwei weitere festgestellt und ich lag 8 Tage im KH. Bis Ende April kam dann täglich der häusliche Pflegedienst zum Verbandwechsel. Anfang Mai wieder KH mit Blasen und Nebenhodenentzündung. Die Wochenenden davor und danach Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Nun hatte ich mich wieder aufgerappelt, als sich meine Wunde wieder an 2 Stellen entzündete. Das beschäftigt mich noch immer und ist so schön? beim gehen. Einen Krankenschein habe ich allerdings nicht. Soweit geht es wieder nur ich fühle mich immer schlapp. Vom sitzen und liegen kriegt man nun mal keine Kondition.

      EGV: Aufsuchen des ärztlichen Dienstes. Hat das was in einer EGV zu suchen? Dazu bin ich doch sowieso verpflichtet. Die Kosten für schriftliche Bewerbungen und Fahrkosten soll ich vorher beantragen. Summen sind keine angegeben. Also wird mir doch wohl nur die Prüfung dieser Kosten in Aussicht gestellt, oder?

      Ich werde monatlich meine Eigenbemühungen mit meinem Arbeitsvermittler im Jobcenter auswerten und hierzu intensiv und regelmäßig die JOBBÖRSE im Internet in Anspruch nehmen. Das heißt ja dann wohl, das ich jeden Monat zum JC fahren darf (Wer übernimmt dann die Kosten dafür?). Und bisher dachte ich immer die Nutzung der Jobbörse ist freiwillig.

      Ich bitte um Prüfung dieses Papierdokumentes. Wer findet noch Fehler, die es mir unmöglich machen, dieses Dokument in dieser Form zu unterzeichnen?
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      Hi,

      Ich werde monatlich meine Eigenbemühungen mit meinem Arbeitsvermittler im Jobcenter
      auswerten und hierzu intensiv und regelmäßig die JOBBÖRSE im Internet
      in Anspruch nehmen. Das heißt ja dann wohl, das ich jeden Monat zum JC
      fahren darf (Wer übernimmt dann die Kosten dafür?). Und bisher dachte
      ich immer die Nutzung der Jobbörse ist freiwillig.



      Also zunächst möchte ich sagen, dass ich die Jobbörse auch nur selten nutze.Grundsätzlich bist du ja verpflichtet alle Medien und Möglichkeiten zur Findung einer neuen Arbeit zu nutzen.
      Aber die Nutzung der Jobbörse heißt ja nicht zwingend, dass die Stellensuche darüber erfolgen muss oder gar die Bewerbung.. selbst. Viel mehr kann unter regelmäßiger und intensiver Nutzung auch die Erstellung und Aktualisierung von Bewerbungsunerlagen gemeint sein.

      Wenn du also ab und zu deinen Lebenslauf änderst u.ä. nutzt du die Jobbörse ja auch.

      Und jetzt zur Auswertung der Eigenbemühungen: Die Auswertung der Eigenbemühungen muss ja nicht zwingend persönlich erfolgen. Ich würde deinen SB mal kontaktieren und fragen was damit konkret gemein ist. Es macht sich hier finde ich ganz gut, wenn du gleich eigene Vorschläge machst. Zum Beispiel kann es ja auch einfach ausreichen ihm die Eigenbemühungen einfach zuzuschicken.

      Da dies aber möglicherweise nicht ausreichen wird, finde ich die Kommunikation per Telefon u.v.a. per E-Mail zweckmäßig. Das hat für dich natürlich den Vorteil, dass du nicht extra dort hinfahren musst. Aber es hat auch für das Jobcenter den Vorteil, dass keine Fahrtkosten beantragt werden müssen. Außerdem kannst du natürlich auf deine akute gesundheitliche Beeinträchtigung hinweisen. Es ist nur wichtig, dass das nicht der einzige Grund ist möglichst viel via. Mail und Telefon zu machen.

      Liebe Grüße
      Tobias

      Liebe Grüße
      Tobias
      Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

      Franz Kafka
      Hallölle,

      was Ananda meint, ist § 2 Abs. 1 und 2 SGB II.
      Der Leistungsberechtigte hat gem §§ 13 und 14 SGB I einen Anspruch auf ausführliche Aufklärung und Beratung. Dies zu gewährleisten ist die Pflicht des Sachbearbeiters/Arbeitsvermittlers.
      Außerdem hat er von Amts wegen sicherzustellen, dass die Kunden keine Verträge zu ihrem Schaden abschließen. Dies ergibt sich bereits aus 32 SGB I.
      Ich bleibe so wie ich bin! Schon alleine, weil es andere stört!

      Freiheit das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen und gehört zum Anspruch der Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland abgeleitete Grundrecht.

    Es gibt hier keine Rechtsberatung sondern wir tauschen nur Erfahrungen aus.

     

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