Ungbetene Arbeitgeberpost (ZAF) an meine persönliche Adresse

      Ungbetene Arbeitgeberpost (ZAF) an meine persönliche Adresse

      Hallo zusammen,

      ich hatte vor einigen Tagen Post von einer Zeitarbeitsfirma in meinem Briefkasten (Soll die anrufen, machte ich nicht).
      Offenbar hat die Behörde meine Adresse ohne meine Einwilligung denen zur Verfügung gestellt. Anders kann es nicht sein.
      Auch stehe ich wohl in der Jobbörse, obwohl ich dem Sb sagte, dort nicht stehen zu wollen (Er reagierte darauf nicht, weder so oder so).
      Stehen denn die Adressen dort in der Jobbörse drinnen? Das wäre mir neu. Von "aussen", wenn man die Berufsbezeichnung eingibt
      kann man das jedenfalls nicht sehen. Nur die Postleitzahl. Dann hätte die ZAF die ganze Adresse persönlich mitgeteilt bekommen.
      So, wie ist denn die Rechtslage? Was schlagt ihr vor? Bin mächtig sauer.

      Die letzte Woche mir mitgegeben EGV ist nicht unterschrieben. Dazu hab ich jetzt erst Recht keine Lust mehr!

      Sorry , wenn dass Thema schon irgendwo ist hier, hab die Suchfunktion gesucht, aber nicht gefunden.

      Grüsse und danke vorab

      heideschnuck
      Hallo heideschnuck2017,

      heideschnuck2017 schrieb:

      Ich hatte vor einigen Tagen Post von einer Zeitarbeitsfirma in meinem Briefkasten (Soll die anrufen, machte ich nicht).
      Ignorieren kann sanktionsfolgen nach sich ziehen (Nichtbewerbung innerhalb 3er Tagen). Du solltest dich ausschliesslich per Brief bei denen um den im Schreiben genannten Job bewerben unter Ausschluss der Aufnahme in einen Bewerberpool. Achte darauf, dass keine deiner Telefonnumeren dort drinstehen.

      Sollte dort nur stehen, dass du dich dort melden sollst, ohne dass dort konkret auf ein Jobangebot bezug genommen wurde, würde ich das Schreiben ignorieren, aber nicht wegwerfen aus Beweisgründen, sondern abheften. (SG)

      Offenbar hat die Behörde meine Adresse ohne meine Einwilligung denen zur Verfügung gestellt. Anders kann es nicht sein.
      Nein, s.u.

      Auch stehe ich wohl in der Jobbörse, obwohl ich dem Sb sagte, dort nicht
      stehen zu wollen (Er reagierte darauf nicht, weder so oder so).
      s.u. , dann wird er handeln müssen.

      Stehen denn die Adressen dort in der Jobbörse drinnen? Das wäre mir neu. Von "aussen", wenn man die Berufsbezeichnung eingibt
      Adressen kann man möglicherweise sehen, wenn dein Profil nicht anonymisiert eingestellt wurde.
      Der Teilnahme an der Jobbörsekann man aber nachweislich schriftlich widersprechen und seine Löschung gem. BDSG verlangen und eine Löschbestätigung darüber verlangen.
      Den Hinweis nicht vergessen, dass du das vom zuständigen Datenschutzbeauftragten (LDA Land/ BFDI, je nach Zuständigkeit (JC-BA; Options-JC)) überprüfen lässt nach einer angemessenen Zeit.

      So, wie ist denn die Rechtslage? Was schlagt ihr vor?
      Die ZAF kann deine Adresse eigenständig aus der Jobbörse gefunden haben und geht auf Dummenfang oder durch ein VV über das JC.
      Beides erstmal nicht zu beanstanden.


      Die letzte Woche mir mitgegeben EGV ist nicht unterschrieben.
      Aha, nächste Baustelle. Hast du die vorgelegte EGV geprüft?
      Macht es Sinn Gegenvorschläge zu machen.

      :!: Abwesend bis Ende Juli. :!:
      __________________
      gruss
      kaiserqualle

      Meine Meinung gehört mir, ich bin aber gerne bereit andere daran teilhaben zu lassen. Trotzdem könnten noch andere Meinungen existieren. :D Hinweis:
      die Pflicht eines Beistandes ist es u.a. das Gespräch zu protokollieren
      den SB dabei kalt lächelnd anzuschauen und zu verunsichern. evilgrin
      Hallo Kaiserqualle,

      danke für die Antworten. Mitterweile laufen auch Anrufe auf meinem Apparat auf.

      Ich hab noch gehört oder gelesen, das Gegenvorschläge übernommen wurden.
      Es ist weitestgehend eine Standard EGV (u. a. Bewerbungen auch auf ZAF...).
      Welche Gegenvorschläge sind in der Regel sinvoll bzw. bei welchen Aspekten kommen die zum Tragen?

      Gruss

      heideschnuck
      Hallo heideschnuck2017,

      heideschnuck2017 schrieb:

      Mitterweile laufen auch Anrufe auf meinem Apparat auf.

      Das ist schlecht, wenn man auf seinen Bewerbungen auch seine Telefonnummer angibt.
      Das muss deinerseits geändert werden.
      Für dein Jobcenter kann man einen Löschantrag für die Telefonnummer stellen und sich Empfang und die Ausführung bestätigen lassen.
      Musterlöschanträge Telefonnummer sind zuhauf im I-Net findbar.


      Ich hab noch gehört oder gelesen, das Gegenvorschläge übernommen wurden.
      Teilweise ja, teilweise nein, öfter rigorose Verweigerung.
      Das hängt vom SB ab und von der Art des Jobcenters (BA oder Optionskreis,-kommune), sowie von den konkreten Änderungsvorschlägen



      Welche Gegenvorschläge sind in der Regel sinvoll bzw. bei welchen Aspekten kommen die zum Tragen?
      Das hängt von deiner Qualifikation ab, dein Willen eine selbstausgesuchte Qualifikation zu machen, und natürlich von deinen realistischen Gegenvorschlägen.



      Noch ein kleiner Hinweis:
      Da oft zeitkritische Dinge deinerseits nachgefragt werden, solltest du auch schon mal öfters im Forum vorbeischauen und auch mitteilen, was du zwischenzeitlich unternommen hast.
      bspw. bzgl. der Einstellung deiner Daten unanonymisiert in die Jobbörse. Was hast du dagegen unternommen?
      (Widerspruch, Löschantrag,Löschbestätigung, Datenschutzbeauftragter)

      :!: Abwesend bis Ende Juli. :!:
      __________________
      gruss
      kaiserqualle

      Meine Meinung gehört mir, ich bin aber gerne bereit andere daran teilhaben zu lassen. Trotzdem könnten noch andere Meinungen existieren. :D Hinweis:
      die Pflicht eines Beistandes ist es u.a. das Gespräch zu protokollieren
      den SB dabei kalt lächelnd anzuschauen und zu verunsichern. evilgrin

    Es gibt hier keine Rechtsberatung sondern wir tauschen nur Erfahrungen aus.

     

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