Maßnahme EuBiA, Aktivierungsmaßnahme

      Maßnahme EuBiA, Aktivierungsmaßnahme

      Ich soll im August wieder an einer 8 wöchigen Maßnahme bei der EuBia teilnehmen.


      Ziel der Maßnahme: Heranführen an den Ausbildungs-und Arbeitsmarkt

      ( § 16 Abs.1 SGB II i.V.m.§ 45 Abs.1 Satz 1 Nr.1 SGB III )


      Inhalt der Maßnahme: Individuelles Coaching


      maximale Maßnahmedauer: 8 Wochen


      Die Aktivierungsmaßnahme findet in einem Zeitumfang von 8 Wochen statt.Hierbei wird der Kunde

      in einem rollierenden System wöchentlich von einer Gruppenphase in ein persönliches Coaching wechseln.


      Gruppenphase 160 Stunden

      Unterrichtszeiten von 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr

      Einzelcoaching 24 Stunden


      Bei mir wurde die Notwendigkeit einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung festgestellt.


      Die Maßnahme ist nicht freiwillig,und ich hatte auch keine möglichkeit darüber nachzudenken,ob ich

      die Maßnahme antreten möchte oder nicht,sie wurde mir aufgezwungen.


      Mir wurde aber eingeräumt,das ich die Maßnahme,falls ich merke,das die Maßnahme sinnlos ist bzw.

      zu keinen erfolg führt,nach absprache mit meiner SB zu beenden,aber nicht nach zwei Tagen.


      Hat hier jemand schon Erfahrungen gesammelt,konnte im Internet nichts brauchbares finden. Guten morgen allen,
      Dateien
      Hallo Smoky Joe,

      ich kann Dir dieses nur aus meinen Erfahrungen mitteilen.

      ich nehme mal an, dass Du nicht an dieser Maßnahme teilnehmen möchtest. Dann hast Du jetzt schon den ersten Punkt
      auf Deiner Seite. Du hast dem SB dargelegt, dass diese Maßnahme nichts für Dich ist und Dir auch nicht hilft. Der SB hat
      Dir ja 3 Tage gegeben um dieses dann mitzuteilen.

      Unterschreibe nichts! Nehme alles mit nach Hause. Deine Wegentschädigung nehmen (den Erhalt kannst Du bestätigen).
      Gebe Deinen Lebenslauf nicht in der Maßnahme ab, dass geht denen nichts an (Datenschutz). Erzähle auch Dinge nicht,
      die Dir später leid tun.
      Schon hast Du den zweiten Punkt auf Deiner Seite. Die können mit Dir dort nichts anfangen und bekommen ohne Unter-
      schriften kein Geld.

      Verweigere Dich nicht in der Maßnahme, sei pünktlich und arbeite ein wenig mit.

      Am 4. Tag bittest Du um ein Gespräch mit den sogenannten "Coaches" und teilst denen mit, warum die "sinnlose" Maß-
      nahme nichts für Dich ist und das sie dieses dem SB unverzüglich mitteilen sollen. Bleibe bei dem Gespräch standhaft
      und lass Dich nicht von deren Phsychogelabere einlullen.

      Schreibe dem SB, warum Du diese EGV nicht unterschreiben kannst. Der hat dann bestimmt keine Lust mehr, Dir einen
      VA zu schicken. (Dieses kannst Du jetzt schon machen)

      Wenn Du das alles geschaft hast, wird Dich Dein SB anschreiben. Dann teilst Du dem SB mit, dass diese Maßnahme Dich
      unterfordert hat usw. und er ja gesagt habe, Du solltest Dir das 3 Tage anschauen.

      Ich habe hier einen ähnlichen Beitrag von mir selber gehabt. Musst mal unter meinen "Nicknamen" suchen.

      Bestimmt werden sich noch andere auf Deinen Beitrag melden und Dir helfen. Bei mir hat dieses geklappt und ich hoffe,
      dass es bei Dir ähnlich ausgeht.

      Hardy
      Hallo Smoky Joe,

      Smoky Joe schrieb:

      Ziel der Maßnahme: Heranführen an den Ausbildungs-und Arbeitsmarkt


      In der EGV steht aber nichts von der Massnahme, sondern nur, dass dir ein Gutschein für eine Massnahme ausgehändigt wird. Mehr nicht. Gutscheine muss man nicht einlössen.
      Von einer Verpflichtung zur einer Teilnahme kann ich nichts erkennen, obwohl unter Bemühungen verlangt wird, diesen Gutschein einzulösen.

      Wie dem auch sein ein auf dieser EGV fussende EGV/VA wäre per se schon rechtswidrig nach neuesten BSB Beschlüssen. (Keine Konkreten Kostenerstattungen, weder Bewerbungskosten, Fahrtkosten oder Massnahme selbst. Der erste Satz ist eine gesetzl. Aufgabe und hat nicht unter Unterstützung zu suchen, weil keine Ermessensleistung.
      (vgl. B 14 AS 26/15 R, B 14 AS 29/15 R, B 14 AS 30/15 R v. 23.06.2016 - Keine Vereinbarung von Bewerbungsbemühungen ohne konkrete Vereinbarung zur Bewerbungskostenübernahme)

      Einfach nichts unternehmen und warten, bis der VA kommt und sofort einen Widerspruch an SG und EA an SG.

      Was noch interessant ist:
      Hast du irgendwas schriftliches zur Massnahme bekommen? Zuweisung, Vorschlag? Bitte anonymisiert einstellen.
      Hast du eine Meldeaufforderung bekommen die EGV unterschrieben mitzubringen? Bitte anonymisiert einstellen.

      Auch dies wäre eine rechtswidrige EGV, weil zuvor eine echte Verhandlung über den Inhalt stattzufingen hast gem. BSG, der daruf fussende VA ebenfalls.
      Nicht vergessen FK-Antrag ausstellen lassen und beantragen.
      _______
      Ich ziehe mich aus pers. Gründen als aktives Forumsmitglied zurück. :/

      Nun müssen andere die Lücke füllen. Gelegentlich werde ich noch unregelmäßig einen Beitrag schreiben

      _______
      gruss
      kaiserqualle
      Nein,die SB hat mir keine 3 Tage gegeben um diese ihr dann mitzuteilen,ich hatte überhaupt keine möglichkeit zum überlegen gehabt,die Maßnahme wurde mir aufgezwungen bzw.sie hat mich dazu genötigt,verpflichtet.

      Ich hatte ja die Maßnahme mit der Begründung,das ich schon an zwei drei ähnliche Maßnahmen erfolglos teilnahm abgelehnt,sie hat mich aber dazu verpflichtet bzw.genötigt und mir die neue EGV zur Unterschrift vorgelegt,und ich habe sie dann
      aus verwirrung und ausversehen unterschrieben.

      Sie hat dann beim Maßnahmeträger angerufen und direkt einen Termin beim Maßnahmeträger für Montag vereinbart.
      Hallo Smoky Joe,

      Smoky Joe schrieb:

      Nein,die SB hat mir keine 3 Tage gegeben um diese ihr dann mitzuteilen,ich hatte überhaupt keine möglichkeit zum überlegen gehabt,die Maßnahme wurde mir aufgezwungen bzw.sie hat mich dazu genötigt,verpflichtet.


      Momentmal hast du etwa die EGV unterschrieben?

      Die EGV wird erst wirksam, wenn du die unterschreibst.

      Demzufolge kannst du zum Massnahmeträger gehen und alles zur Prüfung einstecken, aber nichts unterschreiben, denn es existiert keine gültige EGV oder gar ein VA. Somit auch keine Pflicht den Gutschein einzulösen. Den lässt du bitte zu Hause und übergibst den keinesfalls dem MT.

      Wenn du das trotzdem machst, hast du ein "konkludentes" Verhalten gezeigt und zwar dergestalt, dass du mit der Massnahme und EGV einverstanden bist.
      Keine mehr Chance dann daraus zu kommen.

      Also locker hin, ohne alle eigenen Unterlagen (Gutschein, Lebenslauf, etc.) Änhören, Unterlagen einstecken nicht unterschreiben, Anwesenheitsbestätigung geben lassen. Gehen.
      _______
      Ich ziehe mich aus pers. Gründen als aktives Forumsmitglied zurück. :/

      Nun müssen andere die Lücke füllen. Gelegentlich werde ich noch unregelmäßig einen Beitrag schreiben

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      gruss
      kaiserqualle
      Hallo Smoky Joe,

      hast Du wie in Deinem letzten Beitrag geschrieben

      "Ich hatte ja die Maßnahme mit der Begründung,das ich schon an zwei drei
      ähnliche Maßnahmen erfolglos teilnahm abgelehnt,sie hat mich aber dazu
      verpflichtet bzw.genötigt und mir die neue EGV zur Unterschrift vorgelegt,und ich habe sie dann
      aus verwirrung und ausversehen unterschrieben."

      wirklich die EGV unterschrieben oder habe ich mich verlesen?

      Hardy
      Hallo Smoky Joe,

      wenn du jetzt die EGV unterschrieben hast, dann vergesse obige Ratschläge, denn du bist jetzt an die EGv gebunden.

      Jedoch es wäre eine Feststellungsklage möglich, ob denn die vorgelegte und unterschriebene (manoman noch nicht mal mit u.V. unterschrieben?) EGV mangels fehlender Kostenerstattungsregelungen nicht rechtswidrig ist, aufgrund der jüngsten BSG Urteile. (s.o).
      _______
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      gruss
      kaiserqualle
      Ja,ich habe die EGV unterschrieben,ich wollte sie ja zur überprüfung mit nach Hause nehmen,aber sie hat mich,während ich die EGV gelesen habe,und sie mir den Kugelschreiber in die Hand drückte,ausversehen unterschrieben,weil sie mich
      auch durch ihr Gequatsche abgelenkt hat.

      was konkretes habe ich bzgl.der Maßnahme nicht vom Jobcenter bekommen,ausser den Aktivierungs-und Vermittlungsgutschein mit angehängter Trägerbestätigung,den der Maßnahmeträger ausfüllen muß und ein flyer.

      Hier noch den Aktivierungs-und Vermittlungsgutschein (AVGS)

      Es bleibt aber dabei,wenn ich am Montag zum Termin gehe,nichts unterschreiben,die AVGS zuhause lassen,und alles was mir zur Unterschrift vorgelegt wird nicht unterschreiben und zur Prüfung mit nach Hause nehmen ?
      Dateien
      Hallo Smoky Joe,

      rein rechtlich gesehen hast Du erst mal schlechte Karten. Ich weiß ja nicht, wie viel Risiko Du bereit bist einzugehen.
      Ich persönlich bin in diesen Sachen eher ein Praktiker.

      Ich würde da wie schon oben beschrieben hin gehen. Wenn die dort den AVGS haben wollen, würde ich sagen, dass der
      SB mir 3 Tage zum Bedenkzeit gegeben um zu sehen, ob die Maßnahme was für mich ist.

      Dann w.o. beschrieben mit Coaches reden, SB reden und wegen falscher Voraussetzung die EGV aufheben lassen. Natür-
      lich mit guten Argumenten. Warum sollte man auch den AVGS einsetzen, wenn das sinnlos ist.

      Wenn das alles nichts hilft, würde ich dann klagen und dem SG die Sinnlosigkeit dieser Maßnahme verdeutlichen und doch
      darum bitten, diese Maßnahme doch mit denen zu machen, die es bitter nötig haben. Man möge doch keine Steuergelder
      verschwenden.

      Ich persönlich unterschreibe prinzipiell in diesen Sachen nichts mehr beim JC. Man muss dort ja auch nicht wie das "Kaninchen
      vor der Schlange sitzen". Generell sind das "böse, böse Menschen".

      Die rechtlichen Sachen werden Dir sicher noch von anderen hier mitgeteilt werden.

      Hardy

    Es gibt hier keine Rechtsberatung sondern wir tauschen nur Erfahrungen aus.

     

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