Beistand abgelehnt - Bericht

      Beistand abgelehnt - Bericht

      So mal ein heutiger aktueller Frontbericht als Beistand:


      Termin des eLB beim JC xx am 15.11.2012.


      zum Verfahren im hiesigen JC:
      Die Anmeldung erfolgt durch vorzeigen der Meldeaufforderung.
      Kurze Kontrolle im Computersystem, Notiz und Stempel auf der Meldeaufforderung.
      Meldeaufforderung mit Stempel dem Sicherheitspersonal vorzeigen und 5 Min vor dem Termin kann man dann
      in die hintergelagerten Räume per Fahrstuhl/Treppe zum SB gelangen, ansonsten wird man abgeblockt.
      seit 2005 wird Sicherheitspersonal eingesetzt.


      Es spielen mit:
      Mitarbeiterin JC (BA) an dem Informationsschalter
      2 Mann Sicherheitspersonal, kurzfristig verstärkt durch 3.Mann.
      1 Mann Sicherheitspersonal vor dem Büro des SB
      1 herbeizitierter Mitarbeiter des JC, der für Sicherheitsbelange zuständig ist. (Abteilungsleiter JC)
      1 eLb mit Meldetermin
      2 Beistände. (beide Kunden des beteiligten JC)
      1 SB des eLB mit Teamleiter anwesend


      Zum Sachverhalt:

      Zunächst verlief die Anmeldung an dem Informationsschalter problemlos.

      Die Anmeldung erfolgt durch vorzeigen der Meldeaufforderung.
      Kurze Kontrolle im Computersystem, Notiz und Stempel auf der Meldeaufforderung.

      Die 2 Beistände halten sich leicht abseits auf, aber bereits in der Nähe der beiden Sicherheitsmänner.
      eLb ist mit gestempelten Dokument zu den beiden Beiständen und wollte dann mit diesen
      durch den Durchgang, welcher mittels 2 Sicherheitsmänner gesichert wurde.

      elB zeigt Meldeaufforderung mit Stempel vor und erklärt: dies sind meine Beistände.
      Sicherheitmänner: Halt, so geht das nicht, sie haben keine Einladung, also kommen Sie hier nicht herein.
      elB: Beistände benötigen keine Einladung, das ist gesetzlich geregelt, dass ich die mitnehmen darf.
      Sicherheitsleute: Nein, wir haben eine neue Anweisung seit dem Vorfall vor kurzem und es kommt keiner ohne Einladung rein.
      und lässt sich vom eLb die Meldeaufforderung geben und geht damit zu der Mitarbeiterin des Informationsschalters.
      Er bedeutet dieser, dass es hier wohl ein Problem gibt. Sie nimmt sich der Sache an und fragt worum es sich denn gerade handelt.

      eLB ich möchte meine 2 Beistände mitnehmen, denen wird der Zutritt verweigert.
      Daraufhin die Schaltermitarbeiterin: Es gibt hier eine neue Dienstanweisung wg. des Vorfalles mit der Mitarbeiterin in anderem JC.
      Hier kommt nur rein dessen Identität per Ausweis geklärt ist, die Daten werden notiert.
      Darauf eLb eine Ausweispflicht oder das sich ausweisen sieht das SGB nicht vor, nennen Sie mir die Rechtsgrundlage.

      2. Beistand kramt sein Tablet hervor und ruft bereits ein vorbereitetes Dokument auf und fordert nochmals die Mitarbeiterin
      zur Nennung der Rechtsgrundlage auf. Sie kannte keine und verwies auf die Dienstanweisung wonach unbekannte
      Personen nicht in das Gebäude kommen,: "weisen Sie sich aus1".

      Der 1. Beistand gab seinen Ausweis eingeschüchtert hin, weil
      er in 6 Monaten verrentet wird und daher keine Repressalien zu fürchten hat (ist aber auch Kunde am selben JC).
      Der 2. Beistand verweigerte dies vehement (ist ebenfalls Kunde am selben JC).

      Daraufhin verweigere Sie dem 2. Beistand den Zutritt.
      Der eLb: Nennen Sie mir die Rechtsgrundlage, denn ein Beistand muss sich nicht ausweisen.
      SK kannte keine und berief sich auf Dienstanweisung.

      Daraufhin 2. Beistand und eLB,: Sie haben gerade einen mündlichen Verwaltungsakt erlassen durch
      Nichtzulassung des 2. Beistandes, gem § 33 SGB X fordere ich Sie auf diesen sofort schriftlich aus berechtigtem Interesse zu bestätigen.
      Wir brechen hier den Meldetermin ab.
      Mitarbeiterin sagt NEIN, ich hole aber jemanden bei, der kann Ihnen weiterhelfen.

      2 Beistände und eLb treten beiseite um den weiteren Publikumsverkehr nicht aufzuhalten.

      Nach kurzem warten von 1-2 Min. kommt der für das hiesige JC verantwortliche Mitarbeiter - ein Abteilungsleiter, lt. Visitenkarte -
      und stellt sich vor und überreicht dem 1. Beistand und 2. Beistand und dem eLb eine Visitenkarte und drückt abwechselnd
      den 3 die Hand und stellt sich nochmal mit Namen vor, was auch der 1. Beistand und der eLB namentlich erwidern, der 2. Beistand stellt sich als "Herr Beistand" vor.

      Dann wird nochmal die Litanei vorgebetet bzgl. des betreffeden Ereignisses und dass da eine Dienstanweisung
      blahblah existiert.

      Daraufhin eLB und 2. Beistand nennen Sie uns eine gesetzliche Grundlage wonach sich der Beistand auszweisen hat.
      der Abteilungsleiter aufgrund dieser Dienstanweisung müssen wir alle Personen namentlich erfassen.
      ElB und 2. Beistand erfragen nochmals die Rechtsgrundlage und bieten dem Abteilungsleiter an, sich von dem Sicherheitspersonal
      auf mitgebrachte Hieb-und oder Stichwaffen allgemein durch eine körperliche Leibesvisitation zu unterziehen und
      die Identitätsfeststellungs durch die Polizei, welche man im Nu herbeirufen könne durchführen zu lassen.
      Auch das Angebot des 2. Beistandes zur kurzen Ansicht dessen Personalausweises, welchen er aber nicht aus der Hand gibt, wurde seitens des Abteilungsleiters nicht angenommen.

      Auf nochmaligen drängens nach der Rechtsgrundlage des Verweigerns des Beistandes mündlich wurde
      dem Abteilungsleiter die Rechtgrundlage des § 33 SGB X sowohl per Tablet gezeigt als auch vom 2. Beistand vorgelesen.
      Ausserden, dass: "Das vom Gesetzgeber vorgesehene Recht des Bürgers auf einen Beistand i.s.des § 13 SGB X ist ein hohes gut mit Verfassungsrang, dessen Verwirklichung von den Leistungsträgern nach Kräften zu fördern ist.
      Dagegen abschreckende ‚Hürden’ aufzubauen (wie z. B. Die Ausweiskontrolle), läuft dem Sinn der gesetzlichen
      Regelung entgegen, die Nutzung von Beiständen zu fördern.
      Wenn es gegen Art. 2 Abs. 1 gg verstößt, wenn die Verweigerung der Angabe der Personalien nach § 111 OWiG geahndet wird, ohne dass zuvor die Rechtmäßigkeit der Aufforderung zur Personalienfeststellung seitens der Polizei in vollem Umfang überprüft worden ist
      (Beschluss des ersten Senats des Bundesverfassungsgerichtes vom 7. März 1995 -- 1 bvr 1564/92 --), hat
      die ARGE/Jobcenter nun endlich die Rechtsgrundlage der (im Alltag nur vereinzelt) aufgestellten Aufforderung zur Vorlage eines Ausweises durch Beistände darzulegen." (=>Quelle hierzu nicht direkt bekannt, soll aber aus einem Kommentar zu 13 SGB X stammen)

      Der Abteilungsleiter wurde darüber belehrt, das nach dem § 33 SGB X ist ein mündlicher Verwaltungsakt sofort schriftlich zu bestätigen, wenn daran ein berechtigtes Interesse besteht.
      Diese lehnt der Abteilungsleiter ab und verwies darauf, das man sich doch beim Kundenreaktionsmanagement beschweren koenne.

      Im nachfolgenden Atemzug verwies er noch den 2. Beistand, da dieser sich auch weiterhin nicht ausweisen wollte, des
      Gebäudes. Auf die Nachfrage ob dies ein generelles Hausverbot sei, antwortete er mit Nein, nur für heute.
      Der Gipfel des ganzen war, dass sowohl der 1. Beistand als auch der eLB nochmal von dem Abteilungsleiter bei der Verabschiedung nach Namen und Geburtstag gefragt wurde, der 2. Beistand dies aber weiterhin nicht nannte. //Anmerkung: nochmaliger Dummenfangversuch wie das Vorstellungstheater/

      Dem 2.Beistand blieb nichts anderes übrig als sich zu beugen und ging, nachdem er dem eLb gesagt hatte, dass er draussen vor der Tür wartet und bereits einen Bericht abfassen wird.

      Diese ganze Diskussion hatte etwas um die 14-15 min. gedauert.
      Da die Angelegenheit für den eLb sehr wichtig war, weswegen er einen Termin hatte, ging er mit dem 1. Beistand trotzdem zum Termin.

      vom Hörensagen, da 2. Beistand nicht dabei war:
      Der eLb ging mit dem 1. Beistand zum Termin und fand den SB schon vorbereitet mit weiteren Sicherheitsmann vor der Tür des SB,
      welcher durch die offengelassen Tür - trotz Protestes des eLB bzgl. des Sozialdatenschutzes - das Gespräch des eLb mit dem SB mitbekam.
      Nach ca. 10 Min. war der eLB fertig und kam aus dem Gebäude heraus.

      eLB und 2. Beistand beratschlagten, was denn nun zutun sein und begaben sich zu einem örtlichen Platz zur Einnahme von Kaffee
      um auch das Protokoll abzugleichen und zu formulieren.

      Man war sich darüber einig bezüglich der Rechtslage nochmal zu informieren und das Angebot des Abteilungsleiters wahrzunehmen
      das Beschwerdemanagement der BA und zusätzlich ggf. das BMAS anzuschreiben.
      _______
      Ich ziehe mich aus pers. Gründen als aktives Forumsmitglied zurück. :/

      Nun müssen andere die Lücke füllen. Gelegentlich werde ich noch unregelmäßig einen Beitrag schreiben

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      gruss
      kaiserqualle
      Hallo kaiserqualle,

      ich persönlich würde dann gleich noch den Datenschutz kontaktieren.

      kaiserqualle schrieb:

      vom Hörensagen, da 2. Beistand nicht dabei war:
      Der eLb ging mit dem 1. Beistand zum Termin und fand den SB schon vorbereitet mit weiteren Sicherheitsmann vor der Tür des SB,
      welcher durch die offengelassen Tür - trotz Protestes des eLB bzgl. des Sozialdatenschutzes - das Gespräch des eLb mit dem SB mitbekam.

      bfdi.bund.de/cln_136/DE/Dienststelle/dienststelle_node.html

      bfdi.bund.de/DE/AnschriftenUnd…hutzbeauftragte_node.html
      Gegen Beistände haben die etwas. Wenn es wirklich nur um Arbeitsvermittlung gehen würde und nicht um die Zersetzung von Erwerbslosen würde es diesbezüglich doch überhaupt keine Probleme geben. Die wollen ihre dreckigen Handlungen ohne Zeugen und am besten mit doppelter ARGE-Belegschaft durchziehen was bedeutet es ist egal was man sagt, weil die einen dann durch Zeugenmehrheit auf deren Seite das Unterstellen können was ihnen in den Kram passt. Gepaart mit der Möglichkeit jemanden zu sanktionieren der aufgrund dieser Lage überhaupt nicht mehr redet wird schnell klar, dass man als Hartz-IV Empfänger weniger Rechte hat als ein Krimineller, der ja wenigstens noch das Recht hat zu schweigen. Ich werde demnächst am LSG mit dieser Fragestellung vorstellig werden. Ich weiß aber jetzt schon, dass die mir entweder die Zulässigkeit des Rechtbehelfs abschlägig bescheiden oder aber durch Entsprechen meines Antrages dieser Diskussion ausweichen werden.
      Namen von Beiständen möchten die gerne wissen. Meine Managerin versuchte sogar, als ich ihr den Namen nicht sagte, den Beistand zu überreden ihr doch seinen Namen zu nennen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die ein Register führen um solche Leute mit entsprechenden Repressalien zu belegen oder dem Staatsschutz zu melden. Ohne Grund würden die nicht so penetrant nachfragen. Da heißt es um so mehr die Nennung des Namens zu verweigern oder dreist in deren Art und Weise einfach irgendwelche Fantasienamen zu erfinden. Bei der nächsten Nachfrage sollte die Antwort deshalb lauten, JR Ewing oder Colt Sievers :mrgreen: , den Ausweis habe ich leider vergessen...
      Hallo Edelhartzer,

      Edelhartzer schrieb:

      Gegen Beistände haben die etwas. .

      Bei uns hier sowieso, bisher ging das aber...

      Bei der nächsten Nachfrage sollte die Antwort deshalb lauten, JR Ewing oder Colt Sievers :mrgreen: , den Ausweis habe ich leider vergessen...

      das geht so auch nicht, da der Ausweis vorgelegt werden muss, sonst keine Zulassung als Beistand.
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      Nun müssen andere die Lücke füllen. Gelegentlich werde ich noch unregelmäßig einen Beitrag schreiben

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      gruss
      kaiserqualle

      kaiserqualle schrieb:

      das geht so auch nicht, da der Ausweis vorgelegt werden muss, sonst keine Zulassung als Beistand.

      Hm.

      Wo steht geschrieben, daß der Beistand erst "zugelassen" werden muß?
      Wo steht geschrieben, daß der Beistand seinen Personalausweis vorlegen muß?

      Antwort zu beiden Fragen: Nirgends.

      Man lese sich bitte den § 13 Abs 4 SGB X durch, Link: gesetze-im-internet.de/sgb_10/__13.html

      Nirgends steht dort etwas über "zugelassen werden", nirgends steht etwas über Vorlage des Personalausweises.

      Wenn es so etwas in Jobcenter oder anderen Sozialbehörden gibt, dann basiert das auf Hirngespinsten der dort Tätigen oder ihrer Vorgesetzten.

      Wir hatten so einen Fall auch mal. Wir haben - mit Einverständnis des Betroffenen, den wir begleiteten - den Termin dann abgelehnt, und der Betroffene hat dann, nun mit Hilfe eines Anwaltes, noch am gleichen Tag einen Eil-Antrag auf Einstweilige Anordnung ans zuständige SG gerichtet, dem auch sofort und positiv statt gegeben wurde. Das Jobcenter (damals noch ARGE) war dann sehr kleinlaut, als wir wieder anrückten.

      Fazit: man darf sich wirklich gar nichts gefallen lassen und muß sich stets wehren. Ich weiß, das können manche nicht. Aber nur so gehts, nur so kommt man weiter.

      TK
      Hallo Thomas_Kallay,

      Thomas_Kallay schrieb:

      Zitat von »kaiserqualle«


      das geht so auch nicht, da der Ausweis vorgelegt werden muss, sonst keine Zulassung als Beistand.

      Thomas_Kallay schrieb:

      Wo steht geschrieben, daß der Beistand erst "zugelassen" werden muß?
      Wo steht geschrieben, daß der Beistand seinen Personalausweis vorlegen muß?
      Ja, du hast recht, wir wissen das. Wie du meinem Bericht entnehmen kannst.
      Leider aber nicht die JC Mitarbeiter am Informationsschalter, geschweige denn der Abteilungsleiter.

      Thomas_Kallay schrieb:

      Antwort zu beiden Fragen: Nirgends.
      Genau, deshalb konnte ja auch niemand eine Rechtsstelle nennen.

      Thomas_Kallay schrieb:

      Nirgends steht dort etwas über "zugelassen werden", nirgends steht etwas über Vorlage des Personalausweises.
      Das wurde dem Abteilungsleiter buchstäblich per Tablet vor Augen geführt, incl. der Rechtsstelle zur sofortigen schriftl. Bescheidung eines mündl. Verwaltungsaktes. Wurde alles ignoriert, 2. Beistand des Gebäudes verwiesen.

      Thomas_Kallay schrieb:

      Wenn es so etwas in Jobcenter oder anderen Sozialbehörden gibt, dann basiert das auf Hirngespinsten der dort Tätigen oder ihrer Vorgesetzten.
      Ja, denn kann ich zustimmen.

      Thomas_Kallay schrieb:

      Wir hatten so einen Fall auch mal. Wir haben - mit Einverständnis des Betroffenen, den wir begleiteten - den Termin dann abgelehnt, und der Betroffene hat dann, nun mit Hilfe eines Anwaltes, noch am gleichen Tag einen Eil-Antrag auf Einstweilige Anordnung ans zuständige SG gerichtet, dem auch sofort und positiv statt gegeben wurde. Das Jobcenter (damals noch ARGE) war dann sehr kleinlaut, als wir wieder anrückten.
      Um Anwalt zu beauftragen brauchst du Rechtsschutz oder Bargeld und passenden Anwalt, komm mir jetzt nicht mit Beratungsschein, denn bis der dann tatsächlich kommt ist der Meldetermin schon wochenlang vorbei. Hier musste eine wichtige Angelegenheit geregelt werden, die keinen Aufschub geduldet hat und duldet.

      Was mich aber interessiert ist diese Eilanordnung vom SG. Gibt es die anonymisiert irgendwo als pdf?
      Kann man die Einstellen und vor allen wie lautete die Begründung für den Eilantrag, da bei uns hier
      das SG von JC aus relativ bequem erreichen kann.
      _______
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      gruss
      kaiserqualle

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      Moinsen kaiserqualle,

      da das mit dem Abwimmeln von Beiständen durchaus passieren kann, sagen wir dem/der Betroffenen das vorher, und daß in so einem Fall er/sie entscheiden muß, ob er/sie dann alleine reingeht und sich damit schadet, oder aber er/sie den Termin ganz ablehnt und den JC-Leuten sagt, daß das jetzt sofort Ärger geben wird.

      Wenn Ihr Beistand macht, nehmt gedruckte Gesetzbücher mit.

      In deeutschen Verwaltungen wird NUR damit gearbeitet, und ein Tablet mit irgendwelchem Zeug ausm Internet juckt die nicht. Ein Gesetzbuch schon.
      (Denn die meisten JC-Heinis wissen ja gar nicht, was ein Tablet ist, oder wo die Gesetze bei juris im Internet stehen...)

      Wir alle hier im Verein sind Hartzis, haben alle kein Geld, aber als Verein e.V. sind wir als "mildtätig" steuerlich eingestuft, und können daher um Spenden bitten. Wir bitten nie um Geld, und nehmen auch keins, aber Sachspenden nehmen wir immer, unter anderem die beste juristische Fachliteratur, die man bekommen kann, z.B. die Kommentare zum SGB I, SGB II, SGB III, SGB X und SGB XII von NOMOS, um nur ein Beispiel zu nennen. Und wir lesen die Schinken auch alle. Immer und immer wieder. Und reden drüber, machen richtige kleine Seminare und quatschen über das Gelesene.

      Ich komm Dir ansonsten sehr wohl mit Beratungsschein ;) - weil wir die Leute auch zum Amtsgericht, Beratungshilfestelle begleiten und dann für die Betroffenen vortragen, unter Vorlage der nötigen Papiere, versteht sich. Wenn man mit mehreren Beiständen und dem/den/der Betroffenen ist, und entweder die/die Betroffene(n) gut für sich selbst sprechen kann/können, oder wir das machen, dann klappt das auch. Daß so viele Beratungsscheine abgelehnt werden, liegt, wie auch sonst, nur zu oft daran, daß die Leute ohne Fachwissen, ohne ordentliche Ausdrucksfähigkeit und eben ohne Begleitung und meist auch noch mit ungeordneten und unvollständigen Papieren bei der amtsgerichtlichen Beratungshilfestelle ängstlich auflaufen, und dann eben eiskalt abgelehnt werden, wenn die Leutchen dort merken, aha, da hat jemand keine Ahnung.

      Ganz im Ernst: Fachwissen ist alles. Fachwissende, sich gut ausdrückende Begleitung als Beistand ist noch besser. Gut sortierte Unterlagen sind am allerbesten ---> diese Kombination ist nahezu unschlagbar ;)

      Darüber hinaus haben wir als Verein, der seit 1998 besteht, natürlich auch Anwälte an der Hand, die im Notfall sofort einspringen, und das Kostenthema später klären - zumal für ein Antrag auf Einstweilige Anordnung wegen rechtswidriger Ablehnung von Beiständen durch dämliche Jobcenter-Mitarbeiter seitens des Gerichtes in jedem Fall Prozeßkostenhilfe gewährt wird, die ein guter Anwalt natürlich sofort mit beantragt.

      Wichtig eben: solche Anwälte muß man kennen, und die müssen sich auskennen, also keine heurigen Hasen frisch von der Uni, obwohl wir mit solchen auch schon gute Erfahrungen gemacht haben.

      Wenn Ihr einen eigenen Eilantrag auf Einstweilige Anordnung (so heisst das Teil nämlich) stellen wollt, ist der Inhalt ganz einfach: Betroffener war mit Beiständen gemäß § 13 Abs 4 SGB X beim JC, JC hat grundlos Beistände abgelehnt, obwohl jeder Bürger das Recht auf Beistand hat gemäß § 13 Abs 4 SGB X. Es gab keinerlei Grund fürs JC, die Beistände abzulehnen, sondern das JC wollte das Beisein von Zeugen behindern - denn wo Unrecht geschehen soll, sind Zeugen stets unerwünscht - dafür die Beistände namentlich mit Anschrift als Zeugen benennen, besser noch im Rahmen von Glaubhaftmachung die Beistände UND den/die Betroffene/n eine Eidesstattliche Erklärung unterschreiben lassen. Das sollte aber jemand machen, der/die Ahnung davon hat, ok?

      Daß es mehrere Beistände sein dürfen, steht hier: Beschluss des SG Kassel zur Begleitung von bis zu drei Beiständen in sozialrechtlichen Angelegenheiten (z.B. Termin ARGE/Jobcenter)

      Wichtig ist aber folgendes: Ihr müsst unbedingt jemanden haben, der/die vernünftig lesen, schreiben und vortragen kann, und rechtlich (Sozialrecht, Verfahrensrecht) sachkundig ist. Man kann sich zwar einiges anlesen, zum Beispiel hiermit tacheles-sozialhilfe.de/literatur/Leitfaden.html aber ich weiß aus 13 Jahren Praxis als ehrenamtlicher Erwerbslosensozialarbeiter, daß 90% aller Anträge, Vorträge und Klagen am fehlenden guten Schrifttum und an fehlender Fachkenntnis scheitern. Übrigens: der vorgenannte Leitfaden ist bei uns meist gelesen...

      Deshalb macht es Sinn, sich entweder einer guten Erwerbslosen-Ini anzuschließen, gucksu hier: my-sozialberatung.de/adressen oder eben selber eine zu gründen, und dann zusammen zu halten und aktiv Fachkenntnisse zu erwerben und möglichst bald einen oder mehrere erwerbslose Schreiberlinge zu finden, die mitmachen und den Schreibkram erledigen.

      Wenn ich daran denke, muß ich grinsen: als ich 1999 zum, 1998 gegründeten Verein ARCA Soziales Netzwerk e.V. stieß, und die erfuhren, daß ich gelernter Journalist bin und rechtliche Kenntnisse habe, berief der Vorstand zwei Wochen nach meinem Eintritt eine Mitgliederhauptversammlung ein, und man drückte mir fröhlich grinsend das Amt des Schriftführers auf. Seit 2001 bin ich nun 1. Vorsitzender, aber schreiben muß ich bis heute ;)

      Schöne Grüße
      Thomas

      NACHTRAG:
      Grad denke ich drüber nach, ob man z.B. für so einen Fall wie diese Ablehnung von Beiständen nicht mal eine Vorlage hier fürs Forum machen sollte. Sachkundige Mitverfasser sind erbeten und erwünscht. PN an mich.

      kaiserqualle schrieb:

      So mal ein heutiger aktueller Frontbericht als Beistand:
      Geht es noch?

      Ich werde mit diesem Posting sicher wieder böse PN bekommen.

      Tickt es noch ganz richtig? Genau DAS Frontbericht sind es die es Menschen egal werden lässt, was ihr schreibt und in eine Ecke schiebt!" Was soll der Schei**.

      MobingCenter, NaziBude, Stasiquartier, JC-Führer und etliche weiter ???

      Kann man nicht eine Sachverhalt ganz nüchtern schildern? Das die Medien über derartiges herfallen scheint fielen zu entgehen. Und diese Phrasen aufnehmen.

      Nach einem derartigen Wort will ich schon nicht mehr weiter lesen - da es die Einstellung zeigt - Hauptsache Dick Auftragen und vielleicht einen Lacher oder besser sogar noch Respekt zu erhaschen.

      Ich werde hier beschimpft, weil ich als ALGII-Empfänger zumindest einen gewissen Ton an Respekt verlange - aber diese User werden beklatscht.

      Nee, das ganze hat so mit seriös nichts zu tun - und so entsteht allgemein der Eindruck von ALGII-Empfängern!

      Würden die Menschen der Wortschöpfung bei Ihren Bewerbungen Preis messen, dann müssten Sie hier nicht schreiben!!

      Frontbericht - schreib doch gleich Sieg H**l

      Und wer diese, meine Meinung nicht versteht -

      schreibt einen Frontbericht

      Lieben Gruß

      FriX

      FriX schrieb:

      kaiserqualle schrieb:

      So mal ein heutiger aktueller Frontbericht als Beistand:
      Geht es noch?

      Ich werde mit diesem Posting sicher wieder böse PN bekommen.

      Tickt es noch ganz richtig? Genau DAS Frontbericht sind es die es Menschen egal werden lässt, was ihr schreibt und in eine Ecke schiebt!" Was soll der Schei**.

      MobingCenter, NaziBude, Stasiquartier, JC-Führer und etliche weiter ???

      Kann man nicht eine Sachverhalt ganz nüchtern schildern? Das die Medien über derartiges herfallen scheint fielen zu entgehen. Und diese Phrasen aufnehmen.

      Nach einem derartigen Wort will ich schon nicht mehr weiter lesen - da es die Einstellung zeigt - Hauptsache Dick Auftragen und vielleicht einen Lacher oder besser sogar noch Respekt zu erhaschen.

      Ich werde hier beschimpft, weil ich als ALGII-Empfänger zumindest einen gewissen Ton an Respekt verlange - aber diese User werden beklatscht.

      Nee, das ganze hat so mit seriös nichts zu tun - und so entsteht allgemein der Eindruck von ALGII-Empfängern!

      Würden die Menschen der Wortschöpfung bei Ihren Bewerbungen Preis messen, dann müssten Sie hier nicht schreiben!!

      Frontbericht - schreib doch gleich Sieg H**l

      Und wer diese, meine Meinung nicht versteht -

      schreibt einen Frontbericht

      Lieben Gruß

      FriX

      Du kannst Dich doch hier abmelden, wenn Du das 'Geschreibsel' hier nicht für gut befindest. :mrgreen:
      Mit einem Gruß von Jivan

      "Wo befreundete Wege zusammenführen, da sieht die ganze Welt für eine Stunde wie Heimat aus" Hermann Hesse
      :ymhug:
      Hallo FriX,

      FriX schrieb:

      Zitat von »kaiserqualle«
      So mal ein heutiger aktueller Frontbericht als Beistand:
      Zitat von »FriX«
      Geht es noch?
      Ich weis nicht wer du bist, aber ich denke nicht, dass du deswegen eine böse PN bekommst, erst wer darauf aufmerkam macht, dass er böse PN bekommen möchte
      wird diese bekommen.

      Im übrigen mach ich darauf aufmerksam, dass es keinesfalls um in irgendeinerweise in Verbindung mit braunem Gedankengut infiltriertem Gedankegut meinerseits handelt.
      Vielmehr ist dieses Protokoll aus einem subjektiven Empfinden heraus, aber mit gewisser neutraler Distanz geschrieben.

      Deine mir unterstellte verbale Diarrhoe kannst du gerne für für dich behalten.

      Denn für mich ist das, weil ich ebenfalls durch schon mehrfach in meinen Rechten verletzt worden bin Realität.
      Wegen jedem bischen muss man gleich drohen mit RA und SG, Bearbeitungsvorgänge werden bis unter Ausnutzung der allerletzten Frist ausgenutzt usw.....
      Das kennt bestimmt jeder von Zeit zu Zeit ....aber nicht, wenn dies permanent geschieht.

      Daher sehe ich das auch als eine Art Kriegszustand mit den Waffen der Gerichte und Rechtsanwälte zur Durchsetzung seiner gesetzlichen Ansprüche.

      Zu deinen anderen Sätzen deines Kommentares nehme ich keine weitere Stellung und ignoriere die einfach. ~o) :ympray:

      Einzig und allein Quantux kann und darf vielleicht an dem Untertitel was
      ändern unter meiner Einbeziehung, falls mit dem betreffenden Wort eine gesetzliche Grundlage
      verletzt worden ist/ sein sollte, da er ggf. erstmal dem Haftungsrisiko unterliegt.
      _______
      Ich ziehe mich aus pers. Gründen als aktives Forumsmitglied zurück. :/

      Nun müssen andere die Lücke füllen. Gelegentlich werde ich noch unregelmäßig einen Beitrag schreiben

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      gruss
      kaiserqualle

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      Wobei Frix da nicht ganz Unrecht hat.

      Ich denke viele kennen die Posts etc. von Bruno Schillinger? Er hat auch in einer solchen verbal zu sehr überspitzten Weise seine Verzweiflung und Wut zu verdeutlichen versucht. Die Konsequenz ist, dass er bei nahezu allen Empfängern seiner Nachrichten, und leider auch besonders bei denen, die ihm wirklich helfen könnten, auf Ignore bzw. Spam steht. Folge: Es wollten nicht einmal Anwälte von ihm mehr Mandate annehmen. Leider macht sein Helferkreis im selben Stil weiter und schadet ihm damit noch mehr. Alleine Sprüche in offiziellen Mitteilungen, wie "Wir sind auf Krawall gebürstet", sind nicht sehr hilfreich.

      Man muß immer daran denken, dass alle nicht Off-topic-posts von Suchmaschinen indexiert werden und damit auffindbar sind. Und es macht keinen guten Eindruck, wenn nicht sehr öffentlichkeitstaugliche Formulierungen dann in den Suchlisten auftauchen.

      Wobei der Begriff "Front" auch von Gewerkschaften im Sinne der "Arbeitsfront" benutzt werden. Päpstlicher als der Papst muß man natürlich auch nicht sein. Egal wie man zu dem JCs steht...es ist letztlich ein Krieg, der von den selbsternannten Eliten gegen die Zwangsverarmten geführt wird. So sehen das selbst etliche Sozialwissenschaftler.
      ich bin der betroffene elb und alles was kaiserqualle schreibt, entspricht soweit den tatsachen.
      der mist ist wirklich so abgelaufen und war sogar noch schlimmer als beschrieben.
      die kriegs-analogie halte ich ebenfalls für angebracht. ich sehe hartz4 als als kampf. die waffen sind recht und gesetz, welches permanent gebeugt wird.
      kaiserqualle deshalb zu versuchen in die rechte ecke zu stellen finde ich weder angebracht noch zutreffend.
      ich habe ihn zwar erst einmal persönlich getroffen, mich jedoch ausführlich mit ihm unterhalten und er war für mich als beistand da (obwohl er mich zuvor nicht kannte), als ich hilfe brauchte.
      rechte tendenzen konnte ich bei ihm keine ausmachen.

      wenn ich nicht noch einige offene baustellen beim JC hätte, bei denen es um die blose existenz geht, würde ich nicht nur über eine beschwerde nachdenken, sondern sie auch durch ziehen.
      ich habe aber berechtigte angst vor repressalien dieses unrechts-jobcenters und kann mir nicht leisten, bei denen noch mehr als bisher in den fokus zu rücken.
      die eigentliche schande in diesem land ist, das man heutzutage angst haben muß, sich gegen misstände zu wehren, weil man sonst selbst noch einen drauf bekommt und die ohnehin schon unerträgliche lage, noch unerträglicher wird.
      ich wollte zu dem vorfall hier eigentlich nichts schreiben, die letzten kommentare kann man aber nicht unkommentiert lassen.


      Gruß
      resistance

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „resistance“ ()

      Man sollte die Dinge beim Namen nennen dürfen. Der Staat verwendet schon genug Euphemismen wie Einladung statt Vorladung usw. um vom eigentlichen Tun abzulenken. Der Begriff Frontbegriff trifft es sehr gut, weil damit zum Ausdruck kommt, dass überhaupt keine richtige Arbeitsvermittlung betrieben wird, sondern es nur noch um Schikane und Statistikbereinigung geht. Man hätte überhaupt nichts gegen ein Arbeitsamt welches einen Job vermitteln würde von dem man auch Leben kann. Außerdem ist Frontbegriff das passende Gegenstück zur sogenannten Joboffensive. Den Krieg haben die ausgerufen.
      Vielen Dank für die freundliche Begrüßung!

      ich kann ja bis zu einem gewissen grad verstehen, dass sich der ein oder andere, an dem begriff krieg stören mag.
      dennoch hilft schönfärberei nichts. bei hartz4 geht es ganz klar ans eingemachte. die lebensrealität von vielen, mich eingeschlossen, ist ständiger kampf um seine rechte und die abwehr von schikanen. ich nenne das kind gerne beim namen und ein streichelzoo ist hartz4 nun mal ganz sicher nicht.
      zur zeit protestiert gerade jemand mit hungerstreik, weil er die sanktionen im hartz4-system für grundgesetzwidrig hält. die unantastbarkeit der menschenwürde ist unter hartz4 nicht mehr gewährleistet ist. der fall ist zur zeit gerade mehr oder weniger in der öffentlichkeit.
      also wenn dass kein krieg ist, weiß ich auch nicht. ringelpietz mit anfassen sieht jedenfalls anderst aus.

      Gruß
      resistance
      Moinsen,

      zur Frage der Begrifflichkeiten sage ich folgendes:

      - Kein anständiger Mensch setzt das verfassungswidrige Sozialunrecht Hartz-IV um.
      - Kein anständiger Mensch arbeitet in einem Jobcenter oder anderer/ähnlicher Hartz-IV-Einrichtung.
      - Hartz-IV nebst Folgen (Zeitarbeit, Niedrigstlöhne usw.) ist ein soziales Verbrechen an Millionen von Menschen in Deutschland.

      Der Begriff "Frontbericht" ist daher völlig passend.

      Dem Kollegen Frix nehme ich seine bodenlose Naivität nicht übel, denn ich war mal genauso.
      Heute aber scheiße ich auf die Typen im Jobcenter und auf jede/n andere/n, der/die Hartz-IV umsetzt.
      Das sind einfach nur Verbrecher, typische Leute mit Schikane-Mentalität eben, wie es sie schon bei der Gestapo und bei der Stasi gegeben hat.
      Diese Sorte Mensch stirbt hierzulande leider nicht aus.
      Was mir aber ein Rätsel bleibt, ist, wie es sein kann, daß Mitbürger ausländischer Herkunft in Jobcentern arbeiten. Die müssten es doch wirklich besser wissen.

      TK

      Thomas_Kallay schrieb:

      Moinsen,

      zur Frage der Begrifflichkeiten sage ich folgendes:

      - Kein anständiger Mensch setzt das verfassungswidrige Sozialunrecht Hartz-IV um.
      - Kein anständiger Mensch arbeitet in einem Jobcenter oder anderer/ähnlicher Hartz-IV-Einrichtung.
      - Hartz-IV nebst Folgen (Zeitarbeit, Niedrigstlöhne usw.) ist ein soziales Verbrechen an Millionen von Menschen in Deutschland.

      Der Begriff "Frontbericht" ist daher völlig passend.

      Dem Kollegen Frix nehme ich seine bodenlose Naivität nicht übel, denn ich war mal genauso.
      Heute aber scheiße ich auf die Typen im Jobcenter und auf jede/n andere/n, der/die Hartz-IV umsetzt.
      Das sind einfach nur Verbrecher, typische Leute mit Schikane-Mentalität eben, wie es sie schon bei der Gestapo und bei der Stasi gegeben hat.
      Diese Sorte Mensch stirbt hierzulande leider nicht aus.
      Was mir aber ein Rätsel bleibt, ist, wie es sein kann, daß Mitbürger ausländischer Herkunft in Jobcentern arbeiten. Die müssten es doch wirklich besser wissen.

      TK
      Dann gib mal einen Arbeitsuchenden etwas Macht, bei einer Maßnahme etc.. Der ist dann nicht anders. ;)

      Es ist ein gesellschaftliches Problem.
      @Thomas_Kallay
      zur Frage der Begrifflichkeiten sage ich folgendes:
      - Kein anständiger Mensch setzt das verfassungswidrige Sozialunrecht Hartz-IV um.
      - Kein anständiger Mensch arbeitet in einem Jobcenter oder anderer/ähnlicher Hartz-IV-Einrichtung.
      - Hartz-IV nebst Folgen (Zeitarbeit, Niedrigstlöhne usw.) ist ein soziales Verbrechen an Millionen von Menschen in Deutschland.
      thumbs up! ich sehe dass genauso und dem ist eigentlich auch nichts mehr hinzuzufügen!

      @Urviech
      Dann gib mal einen Arbeitsuchenden etwas Macht, bei einer Maßnahme etc.. Der ist dann nicht anders.


      die these hat nur einen kleinen schönheitsfehler. menschen sind grund verschiedenen und für gewisse arten von schikanen und rechtsbeugungen, braucht man einen bestimmten typ mensch. dieser typ mensch, ist bei denen die sowieso ständig um ihr recht kämpen müssen, wohl nicht so ausgeprägt, wie bei denen die macht ausüben und sie missbrauchen.
      selbst wenn man jetzt den spieß komplett umdrehen würde und die alg2-betroffenen auf einmal die macht hätten, gäbe es unter ihnen den besagten typ mensch wohl nicht in so einer großen masse wie bei denen, die jetzt schon in einer machtposition tätig sind.
      ist aber nur meine meinung/these.

      Gruß
      resistance

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „resistance“ ()

      resistance schrieb:


      @Urviech
      Dann gib mal einen Arbeitsuchenden etwas Macht, bei einer Maßnahme etc.. Der ist dann nicht anders.


      die these hat nur einen kleinen schönheitsfehler. menschen sind grund verschiedenen und für gewisse arten von schikanen und rechtsbeugungen, braucht man einen bestimmten typ mensch. dieser typ mensch, ist bei denen die sowieso ständig um ihr recht kämpen müssen, wohl nicht so ausgeprägt, wie bei denen die machtausüben und sie missbrauchen.
      selbst wenn man jetzt den spieß komplett umdrehen würde und die alg2-betroffenen auf einmal die macht hätten, gäbe es unter ihnen den besagten typ mensch wohl nicht in so einer großen masse wie bei denen, die jetzt schon in einer machtposition tätig sind.
      ist aber nur meine meunung/these.

      Gruß
      reistance


      habe ich aber selbst schon erlebt. Da wurden andere angeschnautzt weil sie nicht schnell genug waren oder nicht das genau so gemacht haben, wie es ihnen erklärt wurde.

      Es gibt immer wieder welche, denen ein bischen Macht schnell zu Kopfe steigt.
      du hast ja auch nicht ganz unrecht. teilweise steckt das wohl auch in manchen menschen drin.
      ich behaupte trotzdem, dass z.b in der ex-ddr nicht jeder das zeug zum mauerschützen der menschen tötet, gehabt hätte.
      gewisse dinge kann man wohl nur tun, wenn man schon das entsprechende natuerell in sich trägt und da sind die menschen glücklicherweise verschieden.

      Es gibt immer wieder welche, denen ein bischen Macht schnell zu Kopfe steigt.
      unbestritten. zu dem thema fallen mir zwei interessante filme ein: das experiment. sowohl die deutsche fassung mit m. bleibtreu ist sehenswert, wie auch das u.s remake.
      die genannten filme, bringen die besprochene problematik sehr gut auf den punkt und man sieht da auch deutlich, dass es immer aufrechte menschen gibt, die sich gegen das rechtsbeugende system stellen.

      Gruß
      resistance
      zu den DDR-Mauerschützen kann ich nichts sagen, aber zu den "Machttrunkenen".

      Es gibt leider noch zu viele Menschen, die sich zu viel gefallen lassen und das ist auch eines der Hauptprobleme.

      Beispiele gibt es genug, sei es die Uniform, der "Dienstgrad" oder ein "Prof." "Dr." bzw. eine andere Bezeichnung.

      Trotzdem sind es nur Menschen, die aber durch das Auftreten "einschüchtern" (wollen).

      Niemand hat das Recht, andere niederzumachen oder seinen Willen aufzuzwingen, erst recht nicht, wenn sie aus der gleichen "Schicht" kommen.
      So, mal einen kurzen Zwischenstand was denn bisher geschah:

      Beistand hat Beschwerde an das BMAS und den Bundesbeauftragten für Datenschutz eingereicht aus Sicht eines Beistandes.
      Bin gespannt wielange das noch dauert bis eine Antwort beider betroffener Behörden eintrudelt.



      Diese Woche ist ein erneuter Besuch beim JC per Meldetermin erforderlich, bei dem es vermutlich um einen Abschluss der EGV geht, denn
      die alte läuft in wenigen Tagen aus
      _______
      Ich ziehe mich aus pers. Gründen als aktives Forumsmitglied zurück. :/

      Nun müssen andere die Lücke füllen. Gelegentlich werde ich noch unregelmäßig einen Beitrag schreiben

      _______
      gruss
      kaiserqualle
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